Telefonfilter

15. Februar 2012 - 18:36 Uhr

Meine FritzBox ist zwar schon recht alt, aber erst jetzt hab ich ein nettes Feature entdeckt. Ein gewisses Ifak-Institut in Taunusstein nervt mich mit ständigen Anrufen. Netterweise kann ich auf der Fritzbox einzelne Rufnummern (hier die 061287477837) sperren. Und wer es von einer andren Nummer versucht dem droht das gleiche Schicksal.

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Macht mir Google ein Kompliment?

26. Januar 2012 - 15:40 Uhr

Durch einen Post auf Google+ hab ich grad gelernt, dass ich unter http://google.com/ads/preferences nachsehen kann, nach welchen Kriterien Google mir Werbung zukommen lässt. Dabei stellt sich raus, wenn ich das für mich mache, dass mir Werbung für Männer der Altersgruppe 25-35 eingeblendet wird. Das soll ich wohl als Kompliment auffassen. Bei der Auswahl meiner Interessen liegen sie übrigens 100%-tig auf dem Profil, was ich öffentlich gern erfasst haben möchte. Da bin ich bei der falschen Altersklassifizierung mal großzügig :-)

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Unity, nein danke!

8. Dezember 2011 - 17:17 Uhr

Ich hab mir kürzlich einen neuen Rechner gekauft. Neue Hardware erfordert -leider- auch die neueste Version von Ubuntu. Seit zwei Monaten nun plag ich mich mit Unity herum. Ich hab mich wirklich bemüht, dem neuen gegenüber aufgeschlossen zu sein. Aber ich kann es nicht ertragen, wenn meine Produktivität sinkt. Selbst für einfache Sachen braucht man ständig mehr Klicks als unter GNOME!

Buy,buy, Unity! Seit letzter Woche nutze ich GNOME3 und kann wieder einigermaßen arbeiten. Allerdings kommen mir inzwischen Zweifel an Ubuntu. Dabei bin ich seit Jahren ein echter Fan. Das war aber Ubuntu 8.04 LTS.

Ich bin auf der Suche nach einem problemlosen, produktiven Linux.

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SMS2Speech SPAM?

9. September 2011 - 09:56 Uhr

Heute wieder: Seit einiger Zeit erhalte ich gelegentlich Anrufe mit unterdrückter Anrufernummer. Wenn ich abnehme, wird mir angeblich eine SMS vorgelesen. Das Gebrabbel der Computerstimme ist immer völlig unverständlich. Dann wird die Nummer des angeblichen Anrufers genannt. Falls ich bis dahin nicht schon verärgert aufgelegt habe.
Lästig!

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Bei mir gewinnt Google+

27. Juli 2011 - 15:11 Uhr

Nicht nur mir scheint Google+ besser zu gefallen. Ich habe ja nun beide Syteme gleichzeitig betreten. Facebook hat mich mehr Zeit gekostet. Viel sinnvolles hab ich nicht entdeckt.
Inzwischen ist die Anzahl der “Freunde” bei Facebook auf 18 angestiegen. Und ich habe wirklich bei jedem angeklopft, den ich gefunden hab. In meinen Google+ Circles sind inzwischen 53 Leute. Und da kommen dauernd mehr oder weniger nützliche Hinweise. Der Grund: Man kann den Leuten auch einfach, ähnlich wie bei Twitter, folgen, ohne , dass sie einen ausdrücklich “bestätigen”. Und viele IT-ler und Piraten nutzen Google+ als öffentlichen Blog oder Powervariante von Twitter.

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Google+ gegen Facebook

25. Juli 2011 - 14:45 Uhr

Als jahrelanger konsequenter Facebook-Verweigerer hab ich eine Einladung zu Google+ zum Anlass genommen, beide Konkurrenten unter die Lupe zu nehmen.
Google+ punktet bei mir wesentlich mehr.

  • Man baut schnell seine Kontaktliste, denn man muss nicht warten, bis die Kontakte bestätigt werden. Die Bestätigung erlaubt aber je nach Einstellungen des Autors mehr Zugriffe.
  • Die Kontakte in +Circles zu sortieren ist eine wesentliche Hilfe, um Ordnung zu halten und feinskalig zu steuern, wen man mit welchen Postings beglückt.
  • Das Userinterface ist fast frei von Junk. Facebook ist einfach nur unübersichtlich
  • Die übernahme von Personen, Links etc. aus anderen Googleseiten ist elegant einfach
  • Die Zugriffssteuerung ist viel leistungsfähiger als Facebook’s sogenannten Privatsphäreeinstellungen. Das Wort Privatsphäre ist allein schon irreführend.

Als ich dann noch merkte, dass man einen Eintrag bei Facebook, z.B. für einen Arbeitgeber, nicht wieder aus dem Profil löschen kann: vergiss Facebook!

Ich denke mal, weil ich beide Systeme vorher nicht kannte war es ein ziemlich fairer Test.

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Ende des Determinismus, nun auch für Filesysteme

19. Juli 2011 - 10:52 Uhr

“Früher waren Computer deterministisch, seit Bill Gates sind sie launisch!” Wer kennt dieses Bonmot nicht. Nun habe ich den Eindruck, dass dies auch für Filesysteme gilt.
Gerade ist einer Freundin ihre USB-disk verrechkt. Natürlich ntfs-formatiert, natürlich kein Back-up. So ein Fall ganz nach Geschmack des erfahrenen IT-lers. Nutzer in der Hoffnung auf Wunder.

Für solche Fälle steht ja immer irgentwo ein oller Rechner ohne Platten rum, damit man sich nicht auch noch eine Seuche einfängt. Knoppix von CD gebootet. USB-Platte dran und auch noch eine leere USB-Platte als Ziel für eine Kopie. Merke: Datenrettung versucht man NIE auf der gecrashten Originalplatte, immer nur auf einer Kopie.

Bei der 2TB Hitachi wird das dauern. 5 Tage später ist dd_rescue mit der blockweisen Kopie durch. ca 9000 Fehlermeldungen!

Nun denkt man, da wird einiges auf der Strecke geblieben sein. Aber vielleicht lässt sich doch was retten. Versuch macht klug! Bevor ich jedoch mit getdataback einen Restaurationsversuch starte, wird beim Anschluss der Platte an einen Rechner unter Windows XP die Platte unmittelbar erkannt. Erklären kann ich mir nicht, denn die Kopie sollte ja mit dem Original übereinstimmen. Kurze Tests mit der Originalplatte beweisen: Es liegt nicht am Rechner, an der Betriebsysteminstallation oder dem USB-Gehäuse.

Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich.

Auch an anderer Stelle bringt mich der Umgang mit Files unter Windows derzeit ins Grübeln. Das Paradigma vom File als Ort, an dem Information aufbewahrt ist, die man bei Bedarf abrufen kann, scheint spätestens ab Windows7 und Office2010 nicht mehr so richtig zu gelten.
Viele Jahre lang liegen alle meine Daten auf einem Fileserver unter Unix/Solaris. Der exportiert die per nfs ins LAN. Von jedem Rechner kann ich darauf zugreifen. Um von Windows zugreifen zu können gibt es einen Samba Server. Ob der Samba server die Daten selbst hat, oder sie über nfs bekommt ist dabei gleichgültig. Das hat jahrelang völlig problemlos funktioniert. Bis einschliesslich WinXP.
Nun aber kommt Windows7 und Office2010 und damit begibt man sich in eine Welt des Unerklärbaren. Ab jetzt geht es nur noch im Prinzip, aber nicht so, dass man damit arbeiten kann. Schuld ist wohl die intensive Nutzung von ACLs und deren Abbildung in Meta-files. So kann dann schnell ein Nutzer seine eigenen Files nicht mehr öffnen. Hilfreiche Fehlermeldungen sind naturgemäß in der Windowswelt nicht zu erhalten. Steve Balmer glaubt wohl fest daran, dass er durch immer neue Schnittstellenproblematiken die ganze Welt dazu zwingen kann, sein Windows zu benutzen. Ich bleibe da lieber bei Files, die man lesen kann und verzichte auf die segensreichen Neuerungen aus Redmond. Google zeigt schnell, dass ich nicht der einzige bin, der sich darüber aufregen kann.

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Die afrikanische Puppe: Ubuntu admin mit Puppet

14. Juli 2011 - 12:09 Uhr

Die Entscheidung fiel für Ubuntu. Auf der Suche nach einem System als Basis für eine zentral administrierbare Linux-Desktop-Welt hatte am Ende Ubuntu die Nase vorn. In der Praxis ergaben sich weniger Probleme in der Interoperabilität mit Solaris, bei Remote-Anwendungen, Fonthandling und ähnlichen Nickeligkeiten.
Bei dem Aufbau zentral-wartbarer Referenzinstallationen bewährt sich inzwischen Puppet. Die Verteilung der komplett installierten Systeme mitsamt den unternehmenstypischen Anwendungen und Profilen geschieht per rsync. Eine Installation eines neuen Desktops ist in weniger als einer Stunde erledigt und dann kann der Nutzer arbeiten und hat seine gewohnte Umgebung. (Für ein Windowssystem gehen da Tage drauf und der Admin wird zum Diskjockey).

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Ubuntu vs. Fedora

6. Januar 2011 - 09:01 Uhr

Seit Jahren setze ich bei stand-alone-rechnern und Servern erfolgreich auf Ubuntu. So war das auch meine erste Wahl um einen Arbeitsplatz im Büro aufzusetzen. Ich will da nämlich weg von Solaris, weil ich nicht daran glaube, dass das nach der Übernahme von SUN durch Oracle noch das Pfers ist, auf das ich setzen sollte.
Ubuntu wurde aber schnell zur grossen Enttäuschung. Mit einigem Gefrickel hab ich es noch hinbekommen, dass die Nutzer gegen unseren LDAP-server authentifizieren. Dann schlägt einem eine Fülle von kleinen Unzulänglichkeiten entgegen. Z.B. ein installiertes Thnderbird läuft, wenn als root ausgeführt, crashed aber mit segmentation fault wenn es ein über LDAP authentifizierter User startet. Probleme beim automount und vieles mehr.
Ich hab dann mal Fedora versucht, welches ich bis dato noch nie verwendet habe. Die LDAP-Anbindung übernimmt das Installationsskript. Bei unserer speziellen Konfiguration brauchte es zwar noch etwas Nacharbeit, die aber schnell erledigt war. Danach scheinen auf den ersten Blick die wesentlichen Dinge zu laufen. Ich werd ersteinmal auf dieser Plattform weitermachen.
Der erste Eindruck ist, das Fedora für einen Einsatz in Unternehmensumgebungen besser geeignet ist. Natürlich werd ich weiter hier schreiben, wenn es interessante Erkenntnisse gibt.

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Sie wissen es nicht besser

20. Dezember 2010 - 15:33 Uhr

seit einigen Jahren gibt es nun den Reisepass mit Chip. Um den e-perso gibt es Diskussionen, weil er sicher sein soll, aber schlecht designed ist. Wer meint das wäre komplizierte Technik und da solle man mit den Behörden gnädig sein, den weise ich mal gern auf eine Sache hin, die nicht kompliziert ist und dennoch vergeigt wurde.

Als ich 1975 meinen ersten Programmierkurs mit Lochkarten machte, lernten wir dass in der IT der Unterschied zwischen 0 und O wichtig ist, weil ihn Computer eben nicht aus dem Kontext erschliessen, wie Menschen. Weshalb auf Lochkarten die Null immer mit einem Schrägstrich geschrieben wurde. Dabei hätten Kenner sogar aus der Anordnung der Löcher sehen können ob Null oder Oh gemeint war.

Nicht so bei einem deutschen Reisepass, dessen Nummer aus einer Folge von Buchstaben und Zahlen besteht. Während der eingebaute Chip bestimmt den Unterschied von Buchstaben und Ziffern kennt, unterscheidet die verwendete Schriftart nicht.

Wird der Passbesitzer zur Angabe der Nummer aufgefordert, z.B. bei der elektronischen Beantragung eines Visums, so gibt er mit 50% Wahrscheinlichkeit eine falsche Passnummer ein. (Falls mehr als ein O/0 in der Nummer vorkommt, steigt die Fehlerwahrscheinlichkeit noch höher). Super! Die üben noch! Die sollten sich besser nicht an was kompliziertes wagen.

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